Chronik

Vorgeschichte

Vor der Gründung des CVJM gab es in Volkratshofen von ca. 1920 an die landeskirchliche Gemeinschaft im Haus Habdank, Volkratshofen, Priemer Straße. Die Gemeinschaftsstunde fand dort bis Frühjahr 1964 statt, danach bis 1977 im Landjugendheim (über der VR-Bank) und später dann im Gemeindehaus (nach dessen Einweihung in 1977)

Ca. 1965 Gründung eines Melodica-Chores, geleitet von Hans Habdank (+ 1968), der bis ca. 1970 bestand.

Etwa 1966 entstand der Mädchenkreis mit Sr. Erna Heiduck, Gemeindeschwester für Dickenreishausen und Volkratshofen, der sich bis etwa 1967 im Stüble bei Frau Wurm traf, danach bei Anneliese Habdank.

Ab 1969 kamen jungen Männer dazu. Der somit entstandene Jugendkreis wurde noch etwa 3 Jahre von Sr. Erna weitergeführt. Danach übernahm Anneliese Habdank die Leitung.

Später entwickelte sich aus diesem Jugendkreises ein Hauskreis.

Nov. 1968
Ziemlich ratlos geht Helmut Stetter zum 60-jährigen Jubiläum des CVJM Memmingen. Dort spricht Karlheinz Eber, Generalsekretär des CVJM Bayern über das Thema: CVJM: gestern, heute, morgen. Die Basis für dieses Thema bildet der Bibelvers aus Hebr.13,8: Jesus Christus, gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit. Durch diesen bibelfundierten Vortrag wurde Helmut Stetter ermutigt, auf Karlheinz Eber zuzugehen, um ihn bezüglich der Zukunft des Posaunenchors um Rat zu fragen. Karlheinz Eber rät dazu eine CVJM – Vorlandgruppe zu gründen, um den jungen Leuten weiterhin eine Anlaufstelle zu bieten. Bzgl. der Bläserarbeit empfiehlt er, sich an den bayerischen Posaunenchorverband zu wenden. Nach dem Jubiläum spricht Helmut Stetter mit Hans Keßler. Dieser ist von der Idee der Gründung einer CVJM – Vorlandgruppe begeistert.

Febr. 1969
Vom bayerischen Posaunenchorverband kommt der Hinweis, dass im Mai 69 ein schwäbischer Posaunentag stattfindet. Zur Vorbereitung auf dieses Ereignis trifft man sich in Memmingen im Bonhoefferhaus. Bei einer der Proben im Bonhoefferhaus spricht Helmut Stetter mit Herrn Göttle, dem Leiter des bayerischen Posaunenchorverbandes. Herr Göttle empfiehlt die Gründung eines Posaunenchors innerhalb des Verbandes. Durch das Fehlen eines Dirigenten lehnt Helmut Stetter diesen Vorschlag jedoch ab. Als Folge kam die Posaunenarbeit nach dem Auftritt im Mai auf dem schwäbischen Posaunentag zum Erliegen.

April 1969
In seiner Begeisterung eine Jungschar für ältere Jungen zu leiten, bemüht sich Hans Keßler darum, die Konfirmanden des Jahrgangs zu einer Konfirmandenfreizeit des CVJM Bayern auf die Bierleinhütte einzuladen. Die Einladung stößt auf gute Resonanz. Alle männlichen Konfirmanden lassen sich zu dieser Freizeit einladen. Der Ortspfarrer, Herr Kramer willigt ein, dass diese daran teilnehmen dürfen. Nach damaliger Sitte nimmt er nicht an der Freizeit teil, doch unterstützt er sie auf Nachfragen von Hans Keßler und Helmut Stetter finanziell.

Mai 1969
Schwäbischer Posaunentag in Memmingen: Sieben volkratshofener Bläser nehmen aktiv an diesem Ereignis teil. Die verschiedenen Stationen dieses Tages sind:
– Mitgestaltung des Gottesdienstes in der Martinskirche
– Festnachmittag im Bonhoefferhaus
– Abschlussfeier auf dem Marktplatz

Mai 1969
Als Folge der Konfirmandenfreizeit beginnt eine Jungschar für ältere Jungen. Man trifft sich in Hitzenhofen in Maiers Stüble. Die Gruppe wird von Hans Keßler geleitet. Die monatlich Bibelarbeit hält Pfarrer Kramer.

August 1970
Aus beruflichen Gründen muss Hans Keßler nach München ziehen. Aus diesem Grund konnte er die Jungschararbeit nicht fortführen. Einmal mehr stand Helmut Stetter vor der Frage, wie es weitergehen soll. Leider konnte die Jungschararbeit vorerst nicht fortgeführt werden.

April 1971
Auch in diesem Jahr findet vom CVJM Bayern eine Konfirmandenfreizeit auf der Bierleinhütte statt. Martin Keßler und Peter Lawaczek lassen sich dazu einladen und nehmen daran teil. Anschließend wird eine neue Jungschar im Haus Keßler, Brunner Straße, begonnen. Teilnehmer sind die beiden Konfirmanden, Helmut Stetter, Herbert Keßler und Wilhelm Keßler, der die Gruppe auf Nachfragen von Helmut Stetter ihm zu Liebe leitet.

August 1971
Wilhelm und Herbert Keßler nehmen am Zeltlager Waginger See des CVJM Bayern teil. Dort hat Wilhelm Keßler ein Gespräch mit Karlheinz Eber bzgl. der Zukunft der Jungschar. Karlheinz Eber ermutigt Wilhelm Keßler dazu, die Arbeit als seine von Gott gegebenen Auftrag zu sehen. Wilhelm nimmt diesen Auftrag an und widmet sich daraufhin der Jungschar mit großem Engagement und großer Freude.

Nov. 1971
Als Folge der blühenden Jungschararbeit, inzwischen kommen ca. zehn Jugendliche, stellt Wilhelm Keßler beim CVJM Bayern den Antrag auf Gründung eines CVJM Ortsvereins. Zur festlichen Gründungsversammlung, die im Gemeinschaftsraum in Dickenreishausen stattfindet, kommt Heinz Bogner, Sekretär des CVJM Bayern. Weiterhin sind Vertreter der umliegenden CVJM und der Posaunenchor Dickenreishausen anwesend.

Januar 1972
Inzwischen zählen 9 Jungscharler und 4 Jungenschaftler zu den Mitgliedern. In Keßlers Stube wird es zu eng und die Gruppe muss sich deshalb in Maiers Stüble in Hitzenhofen treffen.

Herbst 1972
Die Gruppe wächst und nun wird es auch in Maiers Stüble in Hitzenhofen zu eng. Umzug nach Volkratshofen in das Anwesen „Stammel“, welches die Familie Hans Keßler nach dem Tod der ehemaligen Inhaber erbte und nun für die CVJM-Arbeit zur Verfügung stellt. Die bestehende Gruppe wird aufgeteilt in Jungschar und Jungenschaft.

1973 / 74
Im ehemaligen Stall wird ein neuer Gruppenraum ausgebaut.

Juli 1975
Der Christliche Verein Junger Männer Volkratshofen wird offiziell umbenannt in Christlicher Verein Junger Menschen. Es wird eine gemischte Jugendgruppe (Teenager) begonnen.

Nov. 1975
Erste selbst veranstaltete Wochenendfreizeit. Referent ist Karlheinz Eber. Die Freizeit gibt einen guten Impuls für die Teenagergruppe.

März 1976
Der erste Elternabend findet im Saal vom Gasthof „Zum Kreuz“ statt. Dies ist auch der erste Auftritt der „followers“ .

Sept. 1976
Der Ballontag findet das erste mal in Volkratshofen statt. Die 150 Kinder, die teilnehmen, fordern alle Kräfte der Mitarbeiter.

1977
Beginn einer Jungschargruppe für Mädchen

April 1978
Anfrage vom CVJM-Landesverband, ob statt der bisherigen CVJM-Gruppe nicht ein Verein gegründet werden sollte

1979
Es wird beschlossen, den CVJM zukünftig in Vereinsform zu führen. Es findet die erste Mitgliederversammlung mit Wahl einer Vorstandschaft statt.
Wahlergebnis :
– 1. Vorsitzender : Helmut Stetter
– 2. Vorsitzender : Werner Keßler
– Schriftführer : Anneliese Habdank
– Kassier : Georg Zettler

1981
Neuwahlen
– 1. Vorsitzender : Werner Keßler
– 2. Vorsitzender : Walter Maier
– Schriftführer : Anneliese Habdank
– Kassier : Hans Zettler

Febr. 1986
Neuwahlen der Vorstandschaft – Hermann Baur wird Kassier

März 1988
Neuwahlen – ohne Veränderungen in der Vorstandschaft

Febr. 1990
Neuwahlen – Walter Maier kandidiert nicht mehr als 2. Vorstand. Für ihn wird Hans Zettler gewählt

1991
Überlegungen wegen Hausbau / Entwurf einer neuen Satzung für die Eintragung ins Vereinsregister

1992
In der Mitgliederversammlung wird die neue Satzung sowie die Änderung der Vereinsform in „eingetragener Verein“ beschlossen

Sept. 1992
Hermann Baur zieht von Volkratshofen weg. Gerhard Keßler übernimmt von ihm das Amt des Kassiers

1993
Die beim Bauamt gestellte Bauvoranfrage für einen Neubau an der Brunner Straße wird abgelehnt. Von der Stadt wird der Platz am Feuerwehrhaus als Bauplatz vorgeschlagen. Bei der Mitgliederversammlung werden die neu erstellten Pläne für den Hausbau vorgestellt und die Finanzierungsmöglichkeiten diskutiert. Die Entscheidung für den Bau eines neuen Hauses wird getroffen.

1994
Es folgen Bauantrag, Zuschussantrag und Spendenaufrufe für das neue Haus. Das Grundstück wird dem CVJM von der Stadt auf Erbpacht überlassen.

28. April 1994
Die ersten Bauarbeiten beginnen – der Humus wird abgeschoben

24. Juni 1994
Das Richtfest wird gefeiert. Die zahlreichen Helfer und Handwerker sind eingeladen.

Juli 1994
Mit einem „Tag der offenen Tür“ wird das neue Haus im Rohbau der Öffentlichkeit vorgestellt.

Sept 1994
Der Hausbau steht im Vordergrund und erfordert intensiven Einsatz bis Aug. 95 um einen Großteil der Arbeiten in Eigenleistung durchzuführen

Sept. 1995
Das Haus ist fertiggestellt. Mit einem großen Fest wird die Einweihung gefeiert. Nach dem Umzug beginnt nun eine neue Epoche für die CVJM-Arbeit in Volkratshofen.

Sept. 1995
JUMP wird gegründet: Zusammenschluss von Jungenschaft und Mädchenkreis

Okt. 1995
Kinderstunde findet im CVJM Haus statt. GL Monika Kächele & Annette Rehm

März 1996
Neuwahlen 1. & 2. Vorsitzender + Kassier + Schriftführer bestätigt, Beisitzer: Richard Maier, Thomas Wassermann, Georg Zettler, Kassenprüfer: Stefan Schmidutz & Hans Stetter

Sept. 1996
Außenanlagen werden angelegt, Hof wird gepflastert

Okt. 1996
25 jähriges Bestehen des Vereins. Festwochenende mit „Keller-Konzert“, Festgottesdienst und einer privaten Mitarbeiterfeier

März 1998
Neuwahlen 1.Vorsitzender Stefan Rehm, 2, Vorsitzender Thomas Wassermann, Kassier Gerhard Keßler, Schriftführer Nicole Zettler, Beisitzer Hans Stetter, Annette Rehm, Harald Wiedenmayer, Kassenprüfer Stefan Schmidutz & Siegfried Kächele

Sept. 1998
Junger Erwachsenen Treff wird erweitert, ehemaliger JUMPler kommen zum bestehenden Kreis dazu. Gruppenleiter: Stefan Rehm, Thomas Wassermann, Axel Geiger

Jan. 1999
Im Mitarbeiterkreis wird ein Glaubenskurs angeboten (für ein halbes Jahr)

Sept. 1999
D-Team wird gegründet, GL: Hans Stetter, Claudia Schlichting, Elisabeth Kächele

Herbst 1999
Bibelkreis wird gegründet. Zusammen mit Martin Brekle (Api-Pfleger) erarbeiten einzelne Freiwillige die Auslegung des Bibeltextes für die Abende

Feb. 2000
Elisabeth Kächele beendet ihre Mitarbeit, Daniela Schuhmaier beginnt in der Kinderstunde

März 2000
Neuwahlen: 1, Vorsitzende Nicole Zettler, 2.Vorsitzender & Kassier werden bestätigt, Schriftführer Manfred Hecht, Beisitzer Andreas Greiner, Annette Rehm, Hans Stetter

Aug. 2000
Julia Semmler beginnt beim D-Team

Sept. 2000
Die Mädchen Jungschar wird aufgeteilt, kleine (2.-4. Klasse) und große (5.-7. Klasse)

Nov. 2000
CVJM bekommt ein neues Vereins-T-Shirt

Dez. 2000
1. Mal „Fun & Games“ (offene Jugendarbeit)

Jan. 2001
Thomas Wassermann tritt aus beruflichen Gründen als 2. Vorsitzender zurück, Andreas Greiner wird als sein Nachfolger berufen, Andreas Lempenauer wird als Beisitzer berufen

April 2001
Neuer Gemeinschaftspfleger wird angefragt, ob er 10% seiner Arbeitszeit im CVJM aufbringen kann, um Mitarbeiterschulung und –Betreuung zu gestalten und bei missionarischen Aktionen unterstützend zur Seite stehen kann

Gründung eines Mitarbeiter-Anwärter-Kreises

Okt. 2001
Mitarbeiterwochenende in Reutte mit Hermann Baur

Nov. 2001
30
-Jähriges Jubiläum Gastreferent ist Michael Götz vom CVJM Landesverband.

Juli 2002
Bibelkreis wird aufgelöst

Nov. 2002
Mitarbeiterwochenende mit Gotthilf Holl

Apr. 2003
Antrag für einen Missio-Point beim CVJM Landesverband gestellt

Mai 2003
Auflösung des Mitarbeiterkreises in seiner gewohnten Form

Jun. 2003
Gründung des Freitag-Treff (als MAK- Ersatz für private Kontakte) und
Gründung von Christsein konkret (als MAK-Ersatz für geistliche Gemeinschaft)

Sept. 2003
Erstellung einer Vereins-Homepage durch Christian Funk
T-Time wird gegründet, für Jugendliche in der 7. und 8. Klasse

Okt. 2003
Offenes Haus (offene Familienarbeit) wird in Gemeinschaft mit den Apis veranstaltet

Mär. 2004
Vorstandswahlen Julia Semmler ersetzt Jürgen Kessler als Beisitzer